Information zum Eichenprozessionsspinner

Der Eichenprozessionsspinner ist inzwischen in vielen Regionen dauerhaft verbreitet und gehört damit zum allgemeinen Lebensumfeld. So auch in Plochingen. Seine Raupen entwickeln sich im Frühjahr aus den Eiern und durchlaufen mehrere Larvenstadien. Ab dem dritten Larvenstadium bilden sie die für Menschen gesundheitlich relevanten Brennhaare aus. Die höchste Belastung tritt meist zwischen Mai und Juli auf. Nach der Verpuppung schlüpfen die Falter, die alten Nester und darin verbliebene Brennhaare können jedoch noch längere Zeit Beschwerden verursachen. Daher gilt: Halten Sie Abstand zu befallenen Eichen und den dort sichtbaren Nestern und berühren Sie weder Raupen noch Gespinste. Ein Abstand von einigen Metern reicht aus, um das Risiko deutlich zu reduzieren.

Nicht jedes Nest erfordert eine Meldung an die Verwaltung. Solange von einem Befall keine besondere Gefahr Bereiche wie Spielplätze, Schulhöfe oder andere sensible Orte ausgeht, genügt es, den Bereich zu meiden und ausreichend Abstand zu halten. Die Kommune überwacht bekannte Gefahrenbereiche und ergreift dort bei Bedarf geeignete Maßnahmen. Mit umsichtigem Verhalten lässt sich das Risiko in den meisten Fällen wirksam vermeiden. Die Anwesenheit des Eichenprozessionsspinners ist heute Teil der natürlichen Umwelt und erfordert in erster Linie Aufmerksamkeit und einen angemessenen Abstand.