Umwelt- und Klimaschutz

Städte und Gemeinden tragen im Zusammenspiel mit ihrer Bürgerschaft Tag für Tag zur Erreichung der ehrgeizigen globalen und nationalen Umweltschutzziele bei. Sie verfügen über vielfache Steuerungsmöglichkeiten und Kompetenzen für einen effektiven Schutz der Umwelt und zur Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen aber auch in Fragen des Naturschutzes, des Erhalts der Biodiversität und der Nachhaltigkeit. Auch die Stadtverwaltung Plochingen engagiert sich Tag für Tag für den Umwelt- und Klimaschutz.

Umweltschutz

Der kommunale Umweltschutz umfasst unterschiedlichste Maßnahmen zur Erhaltung der Umwelt. Neben Maßnahmen konkreten Maßnahmen wie der Schaffung weiterer Blühflächen, dem Baum- und Insektenschutz sowie der Erhaltung von Naturdenkmälern, treibt die Stadtverwaltung unterschiedlichste Planungen im Bereich Verkehr sowie Emissionsschutz voran. 

Blühflächen

Der fortschreitende Rückgang der Bestände an Wildbienen, Schmetterlingen und anderen Insekten rückt derzeit immer mehr in den Blick der Öffentlichkeit. Als Lebensräume und wichtige Nahrungsquellen spielen dabei strukturreiche Blühflächen eine große Rolle. Zur Bewahrung und Stärkung der biologischen Vielfalt ist deshalb anzustreben, die bestehenden Blühflächen auf der Gemarkung Plochingen zu erhalten und weitere insektenfreundliche Areale anzulegen.  Im Rahmen von Ausgleichsmaßnahmen sind im Außenbereich städtische Grundstücke in lockere Streuobstwiesen mit artenreichen Gräsern und Kräutern umgewandelt worden. Diese Flächen haben sich mittlerweile zu wertvollen und vielfältigen Biotopen für Pflanzen und Tiere entwickelt.  Auch im Innenbereich von Plochingen wurden in den letzten Jahren viele Blühflächen angelegt. Als Beispiele sind in diesem Zusammenhang artenreiche Pflanzflächen entlang der Schorndorfer und der Eisenbahnstraße, vor dem Rathaus sowie in der Fußgängerzone und an der Panoramaschule zu nennen. Künftig sollen weitere Grünflächen als strukturreiche Lebensräume für Insekten angelegt werden. Dabei kommen insbesondere Kreisverkehre und Wiesen im Bruckenwasen in Betracht.

Artenreiche Streuobstwiese im Gewann Schlier­bachwiesen

Radwegekonzeption

Als Beitrag zum Klimaschutz ist der umweltfreundliche und gesunde Radverkehr weiter zu stärken. Zur Erstellung einer Radwegekonzeption wurden in einem ersten Schritt die landesweiten, regionalen, kreisweiten und kommunalen Radwege sowie die entsprechenden Planungen für die Stadt Plochingen und das Verbandsgebiet zusammengestellt.  Ziel ist die Radverkehrsinfrastruktur zu verbessern, um ein flächendeckendes, durchgängiges und attraktives Radverkehrsnetz für den Alltags- und den Freizeitverkehr zu schaffen. Angestrebt wird eine Erhöhung des Radfahreranteils am Individualverkehr, nicht zuletzt um damit das klimarelevante CO<sub>2</sub> sowie weitere schädliche Emissionen zu reduzieren. Wesentlicher Bestandteil der Konzeption ist der Katalog mit den baulichen Maßnahmen an den Radwegen. Wichtig ist dabei die Abstimmung und Koordination zwischen den jeweiligen Baulastträgern der Maßnahmen. Viele der Maßnahmen stehen in engem Zusammenhang mit den verschiedenen Trassenvarianten des Radschnellwegs Neckartal, der von Stuttgart über Esslingen durch den Gemeindeverwaltungsverband Plochingen-Altbach-Deizisau bis zur Grenze des Landkreises Göppingen führen soll.  Radschnellverbindungen bieten insbesondere den Alltagsradlern und Berufspendlern eine attraktive Möglichkeit, längere Strecken im Bereich von Siedlungs- und Arbeitsplatzschwerpunkten zügig und sicher zurückzulegen. Das bestehende Radwegenetz ist sinnvoll an den geplanten Radschnellweg anzubinden.

Bauliche Maßnahmen an den Radwegen im Verbandsgebiet Plochingen-Altbach-Deizisau
Vorzugsvarianten des Radschnellwegs Neckartal im Landkreis Esslingen

Lärmaktionsplanung

Die Europäische Union hat 2002 die Umgebungslärmrichtlinie verabschiedet, die in den Jahren 2005 und 2006 in deutsches Gesetz umgesetzt wurde. Mit dieser Richtlinie sollte ein gemeinsames Konzept festgelegt werden, um schädliche Auswirkungen durch Umgebungslärm zu verhindern, ihnen vorzubeugen und diese zu mindern. Gemäß dieser Richtlinie wurden zunächst landesweit für Baden-Württemberg die Belastungen durch Lärm an den Hauptverkehrsstraßen, entlang der Schienenwege und in der Umgebung der großen Verkehrsflughäfen erfasst. Der Gemeindeverwaltungsverband Plochingen-Altbach-Deizisau ist nach den Maßstäben der Umgebungsrichtlinie von dem Lärm der drei genannten Verkehrsträger belastet, so dass sich die Pflicht ergibt, Lärmaktionspläne aufzustellen. Im Rahmen der Lärmaktionsplanung sind die Geräuscheinwirkungen innerhalb des Verbandsgebietes gebäudescharf ermittelt worden. Aufbauend auf diesen Ergebnissen wurden verschiedene Schallschutzmaßnahmen auf ihre Wirksamkeit überprüft und zu einem Maßnahmenkatalog zusammengefasst. Der Gemeindeverwaltungsverband hat im Jahr 2013 den Lärmaktionsplan der 1. Stufe beschlossen. Der Beschluss für die 2. Stufe der Lärmaktionsplanung erfolgte im Jahr 2017. Derzeit steht die Überprüfung des Lärmaktionsplans an. Auch für den Flughafen Stuttgart GmbH gibt es einen Lärmaktionsplan, zu dem die Verbandsgemeinden Stellungnahmen abgegeben haben. Aktuelle Ergebnisse zu Fluglärmmessungen können auf der Homepage des Stuttgarter Flughafens abgerufen werden.

Schienenverkehrslärm über 24 Stunden (LDEN)
Flugverkehrslärm über 24 Stunden (LDEN)

Baumpflegemaßnahmen

Seit einigen Jahren werden Baumkontrollen von Sachverständigen auf städtischen Flächen durchgeführt. Dabei werden rund 1.500 Bäume vor allem an Kindergärten, Schulen, Spielplätzen, Grünanlagen und entlang verkehrsreicher Straßen untersucht. Neben der Feststellung der Grunddaten wie Art, Standort, Dimension und Alter beinhaltet die visuelle Überprüfung insbesondere die Erfassung von eventuellen Schadensmerkmalen an sichtbaren Wurzeln, am Stamm und an der Krone. Auf diese Weise kann die Vitalität sowie die Stand- und Bruchsicherheit der Bäume beurteilt werden. Ferner sind an verschiedenen Bäumen detaillierte Untersuchungen notwendig. Dabei werden z.T. aufwändige Methoden wie Ultraschallsondierungen oder Bohrwiderstandsmessungen durchgeführt, um Höhlungen und Zonen des Holzabbaus zu diagnostizieren bzw. um Holzfestigkeitswerte zu ermitteln. Als Ergebnis dieser Baumkontrollen ergeben sich je nach Zustand der Gehölze erforderliche Maßnahmen. Zu diesen notwendigen Maßnahmen gehören z.B. die Herstellung des Lichtraumprofils, die Entnahme von Totholz, der Rückschnitt der Baumkrone, der Einbau von Kronensicherungen oder auch Fällungen, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.

Auswertung von schalltomographischen Untersuchungen
Blutbuche im Lutz-Dettinger Park mit Kronensicherungen

Energiemanagement

Die von einer Kommune betriebenen Gebäude und Einrichtungen sind meist für ca. 5% des Energieverbrauchs, der in einer Stadt oder Gemeinde anfällt, verantwortlich. Die Kommune kann hier direkten Einfluss auf den Energieverbrauch dieser Liegenschaften ausüben. Die Einsparpotenziale sind vielfältig und beziehen sich auf den Zustand der Gebäude, der technischen Anlagen  und das Verhalten der Nutzer.

Die Stadt Plochingen hat ab dem Jahr 2006 mit der Einführung des Kommunalen Energiemanagements (KEM), in Zusammenarbeit mit der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA), begonnen und führt dieses seit dem Jahr 2010 selbstständig fort.2011 ist die Stadt Plochingen mit einem Gebäudepool von 17 Heizzentralen in das Energieeinsparcontracting (ESC) eingestiegen.

Für das Energiemanagement und das Energieeinsparcontracting wurde die Stadt Plochingen 2014 mit dem Label „Good Practice Energieeffizenz“ von der Deutschen Energie-Agentur (DENA) ausgezeichnet. 2019 wurde die Stadt Plochingen von Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller die Auszeichnung „Kommune mit ausgezeichnetem Energiemanagement“ verliehen. Durch diese Vorgehensweise konnte die Stadt Plochingen Ihren Energie- und Wasserbedarf sowie CO² Ausstoß seit dem Referenzjahr 2004 signifikant senken.

Durch gezielte Maßnahmen, kann jeder dabei helfen Energieeinzusparen.  Hier finden Sie konkrete Tipps  zur Energieeinsparung

Ziel des Energiemanagement

Licht, Wärme, Luft und Wasser in einem Gebäude während der geforderten Zeit in der erforderlichen Qualität mit minimalem Mitteleinsatz bereitzustellen! Dies führt zu einer Verringerung der kommunalen Ausgaben, zum einen durch geringere Energiekosten, zum anderen durch eine dauerhafte Werterhaltung der Liegenschaften, die Sanierungsfälle frühzeitig erkennt.

Das kommunale Energiemanagement beinhaltet die systematische Erfassung und Bewertung der Verbrauchsdaten (Wärme, Strom und Wasser) in kommunalen Liegenschaften mit dem Ziel, durch geeignete organisatorische und technische Maßnahmen den Verbrauch und die Energiebezugskosten zu senken. Der Betrieb eines Kommunalen Energiemanagements lässt sich in verschiedene ständig zu betreibende und zu weiter zu entwickelnde Bereiche einteilen:

  • Information aller Beteiligten
    Energiemanagement funktioniert nur dann, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Hierzu werden die beteiligten (Rektoren, Amtsleiter und die Gebäudeverantwortlichen) über Sinn und Zweck des Energiemanagements regelmäßig informiert.
  • Führung Verbrauchs- und Kosten-Controlling
    Bedeutendstes Instrument des Energiemanagements der Stadt Plochingen ist das zentrale Energiecontrolling aller energie- und wasserverbrauchender Einrichtungen, die energetische Betreuung der wichtigsten Liegenschaften. Die ermittelten Energie- und Wasserverbrauchswerte, Zählerstrukturen, die Gebäudestammdaten und die Bruttogeschossflächen werden regelmäßig aktualisiert und fortgeschrieben.
  • Schwachstellenanalyse und Optimierungen
    Permanent werden im Rahmen von Begehungen die mit geringem oder keinem Aufwand beseitigbaren Mängel umsetzungsorientiert in Schwachstellenlisten aufgeführt oder direkt umgesetzt. Defekte Regler, Zeitschaltuhren oder andere Anlagenteile werden so zeitnah erneuert. Einstellungen von Regeleinrichtungen werden überprüft, mit den Nutzungsbedingungen und Temperaturverlaufsmessungen abgeglichen und bedarfsweise zusammen mit dem Bedienpersonal vor Ort neu eingestellt.
  • Vertragsanalyse und Vertragsoptimierung
    Die Bezugskosten für leitungsgebundene Energien und Wasser werden ständig analysiert und Vertragsoptimierungen werden durchgeführt.

Energieeinsparcontracting

Contracting wird heute meist als Synonym für "Betreibermodell durch Drittmittelfinanzierung" verstanden. Mit diesem Begriff ist jedoch auch die Möglichkeit gemeint, Einsparinvestitionen durch Dritte durchführen und durch die reduzierten Energiekosten finanzieren zu lassen. Contracting meint demnach zwei unterschiedliche Ansätze, nämlich

  • Betreiber-Modelle
  • Einsparcontracting-Modelle

Beim Energie-Einspar-Contracting investiert der Contractor in einer oder mehreren Liegenschaften (Gebäudepool) in Energiesparmaßnahmen, steuert und optimiert diese Anlagen und garantiert daraus resultierende Energieverbrauchs- und Energiekosteneinsparungen. Die Investitionen umfassen in der Regel Maßnahmen zur Reduzierung des Energiebedarfs  und neue Energieerzeuger auf der Basis regenerativer und rationeller Energieanwendung.

Die Investitionen des Contractors für die Energiesparmaßnahmen sowie die laufenden Kosten des Contractors werden allein aus den Energieverbrauchs- und Kosteneinsparungen bei der Wartung- und Instandhaltung refinanziert. Aus der Sicht des Gebäudeeigentümers bietet das Energie-Einspar-Contracting große Anreize:

  • Er bezahlt dem Contractor nur die nachgewiesenen Energie- und Kosteneinsparungen.
  • Der Contractor kontrolliert und optimiert seine Anlagen hinsichtlich möglichst hoher Energieeffizienz.
  • Der Contractor wartet und setzt die Anlage über die gesamte Vertragslaufzeit in Stand und sichert so einen weitgehenden Werterhalt.
  • Planung und Betriebsoptimierung der Anlagen bleiben in der Hand des Contractors. Die Anlagen gehen mit der Abnahme ins Eigentum des Auftraggebers über.

Die Einspargarantie basiert auf den Referenzenergieverbrauchswerten und –kosten des Ist-Zustands (z.B. Mittelwert der Verbrauchswerte der letzten drei Jahre und der Energiepreise zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses, die sogenannte Energieverbrauchs und -kostenbaseline). Nach Ablauf eines Vertragsjahres werden aus den gemessenen Energieverbrauchswerten Störgrößen, wie z.B. Witterungseinflüsse und Nutzungsänderungen bereinigt und daraus die Energieverbrauchs- und Kosteneinsparung ermittelt. Der Contractor weist die Einsparungen nach Ablauf eines jeden Vertragsjahres nach und erhält, wenn die versprochene Einsparung auch tatsächlich erreicht wird, einen vertraglich festgelegten Anteil an diesen Einsparungen.

Häufig bietet es sich an, aus den Einsparungen aus hoch wirtschaftlichen Maßnahmen solche Sanierungen mitzufinanzieren, mit denen sich eigentlich keine wirtschaftlichen Einsparungen erzielen lassen, die jedoch aufgrund dringenden Sanierungsbedarfs in jedem Falle mit erledigt werden sollten.

Kraft-Wärme-Kopplung

Bei der konventionellen Erzeugung von Strom im Kraftwerk kann der größte Teil der eingesetzten Primärenergie (Kohle, Öl oder Erdgas) nicht genutzt werden. Dieser Anteil wird meist über Kühlanlagen an die Umwelt abgegeben. Bei der wärmegeführten Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) wird die bei der Wärmeerzeugung der durch einen Generator entstehende Strom in der Liegenschaft selbst genutzt. Der überschüssige Strom wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Bei einem sogenannten Blockheizkraftwerk (BHKW) handelt es sich meist um erdgasbetriebene Verbrennungsmotoren, die einen Generator zur Stromerzeugung antreiben und die Abwärme ins Heizungsnetz einspeisen.

Leistung gesamt
thermisch Hs 234 kW
elektrisch 104 kW
Motorfabrikat Deutz
Arbeitsweise Viertakt
Zylinderzahl / Anordnung 6 / Reihe
Nenndrehzahl 1.500 U/min
Hubraum 6.060 ccm
Verdichtungsverhältnis 12:1
Generator Wassergekühlter Asynchrongenerator
Nennspannung 400 V
Nennstrom 94 A
Leistung thermischHs 117 kW
Leistung elektrisch 52 kW

Hinweise für Gebäudenutzer

..zur Einsparung von Energie und Wasser  

Im Jahr 2017 wurden in den vom Energiemanagement betreuten städtischen Liegenschaften 316.200 € für Heizenergie, 193.600 € Euro für Strom und 65.700 € für Trinkwasser und Kanalgebühren ausgegeben. Diese Kosten zu senken ist in unser aller Interesse. Erfahrungen zeigen, dass durch angepasstes Nutzerverhalten diese Kosten um bis zu 15 % gesenkt werden können. Daher bitten wir Sie folgende Hinweise zu beachten:

Heizenergieeinsparung

  1. Achten Sie auf die Einhaltung der Raumlufttemperatur. Eine Absenkung von nur 1°C bewirkt eine Energie- und damit Emissionseinsparung von 6 %. Darüber hinaus erhöhen überheizte Räume die Anfälligkeit für Erkältungen. Die folgenden Werte sollen während der Nutzung eingehalten werden:
    12° für Flure, Treppenhäuser
    15° für Toiletten, Nebenräume, Sporthalle außerhalb schulischer Nutzung
    17° für Turnhallen bei schulischer Nutzung
    20° Büroräume, Sitzungssäle, Unterrichtsräume, Aufenthaltsräume
    22° Umkleideräume, Wasch- und Duschräume
    Bei Nutzungsbeginn kann die Raumtemperstur auch um bis niedriger liegen
  2. Regeln Sie die Raumtemperatur nicht mit dem Fenster, sondern mit dem Ventil am Heizkörper. Thermostatventile regeln schnellstmöglich auf die eingestellte Solltemperatur. Ein aufdrehen bis zum Anschlag erhöht nicht die Aufheizgeschwindigkeit, sondern bewirkt nur eine Überheizung.
  3. Halten Sie Türen zu kälteren Räumen (z.B. Fluren) geschlossen.
  4. Wenn keine Lüftungsanlage vorhanden oder diese nicht in Betrieb ist, öffnen Sie die Fenster in der Heizperiode kurz und stoßweise (Büroräume alle 2 Stunden für 2 min., Klassenräume alle 30 min für 2 min). Dies reicht in der Regel für einen vollständigen Luftaustausch. Außerhalb der Heizperiode sollte länger gelüftet werden, da der Luftaustausch bei höheren Außentemperaturen geringer ist.
  5. Vergessen Sie nicht, wenn Sie Urlaub machen, vorher alle Fenster zu schließen und die Heizkörperventile zu drosseln.
  6. Melden Sie Mängel an Fenster, Türen und Heizkörperventile bitte dem Hausverwalter.

Stromeinsparung

  1. Schalten Sie die Beleuchtung bei ausreichendem Tageslicht und beim Verlassen des Raumes ab. (Leuchtstofflampen ab 15 min.).
  2. In selten benutzen Fluren und Treppenhäusern sollte die Beleuchtung nach Gebrauch (z.B. bei abendlichen Überstunden) und natürlich bei ausreichendem Tageslicht ausgeschalten werden.
  3. Verwenden sie keine elektrische Zusatzheizung. Falls die herkömmliche Heizung nicht ausreicht, benachrichtigen Sie bitte den Hausmeister oder das Energiemanagement.
  4. Computer und Kühlschränke stellen wesentliche Stromverbraucher dar. Sie sollten ebenfalls bei längeren Nutzungspausen (Monitor ab 20 Min, Computer ab 1 Stunde, Kühlschrank ab 1 Tag) abgeschalten werden.
  5. Nutzen Sie Thermoskannen, um den Kaffee warm zu halten, statt die Kaffeemaschine für längere Zeit zu heizen.

Wassereinsparung

  1. Nutzen Sie die Spartaste an den Toilettenspülungen (Zurückziehen oder nochmaliges betätigen des Hebels bzw. der Taste unterbricht den Spülvorgang).
  2. Melden Sie undichte Spülkästen, Wasserhähne und Armaturen dem Hausverwalter.
Herr Dietrich Wagner

Umweltbeauftragter, Vertretung von Umweltbelangen in der Bauleitplanung und bei raumbedeutsamen Vorhaben, Lärmaktionsplanung, Fluglärm, Radwegekonzeption, Baumpflegemaßnahmen, Altlasten

Sachbearbeitung

Schulstr. 5
Telefon 07153 / 7005-606
Fax 07153 / 7005-699
Gebäude: Rathaus II
Raum: 21
Herr Thomas Silberhorn

Energiemanagement

Sachbearbeitung

Schulstr. 7
Telefon 07153 / 7005-434
Fax 07153 / 7005-439
Gebäude: Rathaus I
Raum: 302