Testpflicht in Kitas und in der Kindertagespflege ab 10. Januar

Mit Blick auf die Omikron-Variante und zum höheren Schutz der Kinder führt das Land Baden-Württemberg eine Testpflicht in Kitas und der Kindertagespflege ab dem 10. Januar 2022 ein. 

Aufgrund der Verbreitung der Omikron-Variante und um den Schutz der Kinder und des Personals zu erhöhen, hat sich die Landesregierung am 14. Dezember auf eine verstärkte Testung in Kitas und Einrichtungen der Kindertagespflege verständigt:
Ab 10. Januar soll eine Testpflicht bzw. Testnachweispflicht gelten, infolge derer Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres nur an diesen Angeboten teilnehmen, wenn ein negatives Testergebnis auf das Coronavirus vorliegt. Vorgesehen ist, dass entweder drei Mal pro Woche ein Schnelltest oder zwei Mal pro Woche ein PCR-Test vorgenommen wird.
 
Die Testungen können entweder vor Ort in der Kita vorgenommen werden oder zu Hause von den Eltern. In letzterem Fall müssen die Eltern der Einrichtung gegenüber erklären, dass sie der Testung nachgekommen sind und das Testergebnis negativ war. Tests von anerkannten Teststationen werden dabei natürlich auch anerkannt.

Ebenso soll die Regelung, die für einen Wiedereintritt in den Betrieb nach einem positiven Test in der Gruppe gilt, angepasst werden. Hier soll gelten, dass die Kinder sich an fünf aufeinanderfolgenden Tagen testen müssen.

Eine entsprechende Regelung wird durch das Kultus- und das Sozialministerium vorbereitet.

Weitere Informationen

Meldung des Landes Baden-Württemberg zur Testpflicht in Kitas und der Kindertagespflege ab 10. Januar 

Sonderseite des Kultusministeriums zur Teststrategie für Schulen, Kitas und die Kindertagespflege