Rückkehr zum Stufenplan in Baden-Württemberg

Baden-Württemberg kehrt zum Stufenplan zurück und passt die Alarmstufe I an. Eine neue Corona-Verordnung soll am 28. Februar in Kraft treten.

Wie Ministerpräsident Winfried Kretschmann am 26. Januar 2022 verkündete, wird Baden-Württemberg zum ursprünglichen Stufenplan zurückkehren und weitere Anpassungen in der Alarmstufe I vornehmen. Entsprechend den Einschätzungen der Bund-Länder-Konferenz am 24. Januar 2022 (PDF) wird die Landesregierung daher nun die Corona-Verordnung anpassen, welche am Freitag, 28. Januar in Kraft treten soll. 

Ab Freitag soll dann wiederum die Alarmstufe I gelten. Die Alarmstufe II tritt künftig nur in Kraft, wenn sowohl der Schwellenwert für die Auslastung der Intensivbetten von 450 und der Schwellenwert für die Hospitalisierungsinzidenz von 6,0 überschritten werden. 

Neue Regelungen in der Alarmstufe I

  • Clubs und Diskotheken bleiben geschlossen.
  • Messen sind untersagt.
  • Für Veranstaltungen in geschlossenen Räumen gilt eine Obergrenze von 1.500 Teilnehmern und die 2G-Regel. Veranstalterinnen und Veranstalter können sich aber auch für die strengere 2G+ Regel entscheiden – dann erhöht sich die Obergrenze auf 3.000 Personen.
  • Bei Veranstaltungen draußen gilt eine Beschränkung auf 3.000 Personen bei 2G und 6.000 Personen bei 2G+.
  • Generell gilt bei allen Veranstaltungen, dass maximal 50 Prozent der Kapazität ausgeschöpft werden dürfen.
  • Die FFP2-Maskenpflicht gilt auch im öffentlichen Personennah- und Fernverkehr (stufenunabhängig). 

Ministerpräsident Kretschmann kündigte außerdem an, dass Fastnachtsumzüge dieses Jahr nicht stattfinden können: „Hier lassen sich die Abstände nicht wirklich einhalten und die Einhaltung der Corona-Regeln gewährleisten“, begründete Kretschmann diese Entscheidung. Bei Hallenveranstaltungen sollen die gleichen Regeln wie bei sonstigen Veranstaltungen gelten.