Informationen zur Corona-Impfung

Wo kann man sich impfen lassen?

Impfung in den Kreisimpfzentren im Kreis Esslingen

Informationen zur Terminvergabe:

Warteliste über die Telefonhotline 116 117: Wer nicht sofort einen Termin bekommt, wird registriert und zurückgerufen oder erhält eine E-Mail, wenn wieder Termine frei sind. 

Termine werden abhängig von der Menge des verfügbaren Impfstoffs grundsätzlich von Montag bis Sonntag zwischen 7 und 21 Uhr vergeben.

Zur Erleichterung der Terminvereinbarung können unter der Telefonhotline 116 117 auch (ehrenamtliche) Helfer gleich mehrere Personen auf die Warteliste aufnehmen lassen. 

Die Anzahl der Impfungen richtet sich nach dem zur Verfügung stehenden Impfstoff. Deswegen können in den Impfzentren nur so viele Termine angeboten werden, wie Impfstoff zur Verfügung steht. Sobald Impfstoff verfügbar ist, werden freie Termine in das Buchungssystem eingepflegt. Diese sind für Sie bei der Terminbuchung unter www.impfterminservice.de sichtbar. Auch die Mitarbeitenden der Telefon-Hotline 116 117 können die Termine für Sie einsehen. 

Antworten auf zahlreiche Fragen zum Impfen in den Kreisimpfzentren finden Sie hier (157,1 KiB) und auf der Homepage des Gesundheitsamts Esslingen.

Adressen der Kreisimpfzentren im Kreis Esslingen:

Leinfelden Echterdingen, Messe Stuttgart
Messepiazza 1
70629 Stuttgart
Anfahrt

Anfahrt mit dem PKW: Bitte fahren Sie das Flughafen-/Messegelände an und folgen Sie den elektronischen Anzeigen „Impfzentrum“.
Anreise mit dem ÖPNV: ab Busbahnhof/S-Bahn den Schildern „Kreisimpfzentrum“ folgen 

Esslingen, Gewerbegebäude
Zeppelinstraße 112
73730 Esslingen
Anfahrt

Anfahrt mit dem ÖPNV: Bus 104, 121, 138; Haltestellen „Oberesslingen Zeppelinstraße“ und „Oberesslingen Sirnauer Brücke“

Impfung in den zentralen Landesimpfzentren in Stuttgart

Eine Anmeldung zum Impfen in den zentralen Landesimpfzentren in Stuttgart ist möglich über die Internetseite https://www.impfterminservice.de/impftermine oder unter der Impftermin-Servicehotline des Landes: 116 117.

Adressen der Landesimpfzentren in Stuttgart:

Liederhalle
Berliner Platz 1-3
70174 Stuttgart
Anfahrt

Robert-Bosch Krankenhaus
Auerbachstraße 110
70376 Stuttgart
Anfahrt

Impfungen in Hausarztpraxen

Terminvergabe - Arztpraxen gehen auf Impfberechtigte zu

Zunächst sollen schwerpunktmäßig immobile Patientinnen und Patienten in der eigenen Häuslichkeit sowie Personen mit Vorerkrankungen geimpft werden. Dazu werden die teilnehmenden Praxen direkt auf Impfberechtigte zugehen, um Impftermine zu vereinbaren. Eine Kontaktaufnahme seitens der Patienten ist daher nicht notwendig. 

Da die Hausarztpraxen aufgrund des Impfstoffmangels zu Beginn nur eine limitierte Anzahl an Dosen pro Woche erhalten, bittet die Kassenärztliche Vereinigung um Geduld. 

Die Erfahrungen der Praxen aus einem vorangegangenen Pilotprojekt sollen jetzt dazu genutzt werden, die übrigen Hausarztpraxen beim Beginn der Corona-Impfungen zu unterstützen. Die besten Erfahrungen machten die Praxen etwa mit eigens eingerichteten Impfsprechstunden, in denen die Impfungen konzentriert und damit vergleichbar wie in den Impfzentren durchgeführt wurden. Die Corona-Impfstoffe sind in der Handhabung anspruchsvoller als andere in den Praxen regulär verimpfte Impfstoffe, wie etwa Grippeimpfstoffe. Insofern ist eine Bündelung der Impfungen auf bestimmte Wochentage sinnvoll.

Weitere Informationen zu Impfungen in Hausarztpraxen

Von der zweiten Aprilwoche an erhalten die Bundesländer für ihre Impfzentren eine festgelegte Menge an Impfstoff. Darüber hinaus gehender Impfstoff ist für die Impfungen in den Arztpraxen vorgesehen, den diese über den pharmazeutischen Großhandel und die Apotheken beziehen. Die Hausärzte bestellen ihren Bedarf selbst über das System der Regelversorgung. 

Ob eine Hausarztpraxis Corona-Impfstoff bestellt, bleibt jeweils der Praxis selbst überlassen. Nach den Erfahrungen im Pilotprojekt und den Rückmeldungen aus anderen niedergelassenen Praxen ist davon auszugehen, dass die Bereitschaft der niedergelassenen Praxen sehr hoch ist, sich an den Corona-Impfungen zu beteiligen. Nach einem Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz werden den Arztpraxen aufgrund der noch sehr geringen Liefermengen pro Woche etwa 20 Impfdosen pro Praxis zur Verfügung stehen. Eine Million Impfdosen müssen auf circa 50.000 Hausarztpraxen in Deutschland verteilt werden. 

In den ersten beiden Aprilwochen werden die Hausarztpraxen Impfstoff von Biontech erhalten. Ab Mitte April wird der Impfstoff von AstraZeneca an die niedergelassenen Praxen geliefert, die Impfzentren werden dann nur noch die Dosen erhalten, die für die Zweitimpfungen notwendig sind. 

Fragen und Antworten zur Impfung in Hausarztpraxen

Die Grafik fasst den Ablauf der Corona-Impfungen in Hausarztpraxen zusammen. Ein Zitat von Ministerpräsident Kretschmann ist neben einem Portraitfoto von ihm beigefügt.
Corona-Impfungen in den Hausarztpraxen (Quelle: Land Baden-Württemberg)

Was gilt es für die Impfung zu beachten?

  • Für eine Impfung ist zwingend eine vorherige Terminbuchung erforderlich!
    Dies ist telefonisch über 116117, online unter www.impfterminservice.de bzw. in den Hausarztpraxen möglich. Beim Landratsamt oder direkt bei den Kreisimpfzentren ist keine Terminbuchung möglich. Personen, die ohne Termin eintreffen, können nicht geimpft werden. 

  • Impfen lassen kann man sich nur in demjenigen Landkreis, in dem auch der eigene Wohnsitz angemeldet ist.

  • Nur nach Erhalt von zwei Impfdosen im Abstand von 21 bis 28 Tagen liegt ein optimaler Impfschutz vor, weshalb bereits zu Beginn beide Impftermine vergeben werden müssen.

Wer wird wann geimpft? Wer ist bereits jetzt impfberechtigt?

Bitte beachten: 

Die Reihenfolge der Impfungen ist in einer Rechtsverordnung des Bundesgesundheitsministeriums vom 8. Februar 2021 festgelegt, die im Wesentlichen auf der Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) beim Robert-Koch-Institut (RKI) aufbaut. Eine Priorisierung ist aufgrund begrenzter zur Verfügung stehender Mengen an Impfstoff notwendig. Diese Reihenfolge wird auch bei den zweiten Impfungen beibehalten. 

Innerhalb der Priorisierungsgruppen können, je nach Infektionslage, bestimmte Anspruchsberechtigte vorrangig berücksichtigt werden. Insbesondere können Personen in der Reihenfolge der Geburtsjahrgänge geimpft werden. In der Impfverordnung von Februar wird daher ausdrücklich geregelt, dass von der Reihenfolge der vorgegebenen Priorisierung in Einzelfällen abgewichen werden kann, wenn dies für eine effiziente Organisation der Schutzimpfungen und zur kurzfristigen Vermeidung des Verwurfs von Impfstoffen notwendig ist. 

Gruppe 1: Impfberechtigte mit höchster Priorität - bereits impfberechtigt

  • Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben.

  • Personen, die in stationären und teilstationären Einrichtungen behandelt, betreut oder gepflegt werden und Personen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung und Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen tätig sind. 

    Nachweis: Bescheinigung der Einrichtung (PDF)

  • Personen, die im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen behandeln, betreuen oder pflegen sowie Personen, die im Rahmen der ambulanten Pflege Begutachtungs- oder Prüftätigkeiten ausüben. 

    Nachweis: Personalausweis oder ein anderer Lichtbildausweis + Bescheinigung des Unternehmens (PDF) 

  • Personen, die in medizinischen Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, in Rettungsdiensten, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, in den Impfzentren im Sinne von § 6 Absatz 1 Satz 1 sowie in Bereichen, in denen für eine Infektion mit Coronavirus SARS-CoV-2 relevante aerosol-generierende Tätigkeiten durchgeführt werden 

    Nachweis: Personalausweis oder ein anderer Lichtbildausweis + Bescheinigung der Einrichtung bzw. des Unternehmens (PDF) 

  • Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht. 

    Nachweis: Personalausweis oder ein anderer Lichtbildausweis + Bescheinigung der Einrichtung bzw. des Unternehmens (PDF)

Gruppe 2: Personen mit hoher Priorität - bereits impfberechtigt

  • Personen, die das 70. Lebensjahr vollendet haben. 

    Nachweis: Personalausweis oder ein anderer Lichtbildausweis, aus dem der Wohnort oder gewöhnliche Aufenthaltsort hervorgeht

  • Personen, bei denen ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht: 
    - Personen mit Trisomie 21
    - Personen nach Organtransplantation
    - Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung, insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression
    - Personen mit malignen hämatologischen Erkrankungen/behandlungsbedürftigen soliden Tumorerkrankungen, die nicht in Remission sind/deren Remissionsdauer weniger als fünf Jahre beträgt
    - Personen mit interstitieller Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose oder einer anderen, ähnlich schweren chronischen Lungenerkrankung 
    - Personen mit Diabetes mellitus (mit HbA1c ≥ 58 mmol/mol oder ≥ 7,5%),g. Personen mit Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung
    - Personen mit chronischer Nierenerkrankung
    - Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 40). 

    Nachweis: Personalausweis oder ein anderer Lichtbildausweis + ärztliches Zeugnis über das Vorliegen der Erkrankung bzw. Bescheinigung der Einrichtung / des Angebots der Eingliederungshilfe (PDF)

  • Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht. 

    Nachweis: Personalausweis oder ein anderer Lichtbildausweis + ärztliches Zeugnis einer Einrichtung, die von den obersten Landesgesundheitsbehörden oder den von ihnen bestimmten Stellen mit der Wahrnehmung dieser Aufgabe beauftragt sind

  •  Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von einer schwangeren Person.

    Nachweis: Personalausweis oder ein anderer Lichtbildausweis + Bestätigung der schwangeren Person oder einer sie vertretenden Person (PDF) + Nachweis über das Vorliegen einer Schwangerschaft 

  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von einer nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Person, die das 70. Lebensjahr vollendet hat oder bei der eine Erkrankung (siehe vorgenannte Punkte) vorliegt. 

    Nachweis: Personalausweis oder ein anderer Lichtbildausweis der Kontaktperson + Bestätigung der pflegebedürftigen Person oder einer sie vertretenden Person (PDF) + Altersnachweis der pflegebedürftigen Person oder ärztliches Zeugnis über eine Diagnose der Prioritätsgruppe 2 (erhältlich über Hausarzt) + Kopie des bereits vorliegenden Bescheids der Pflegekasse über die Anerkennung der Pflegebedürftigkeit oder ein anderes, dem entsprechenden Dokument der Pflegekasse, z.B. über die Gewährung von Leistungen, Höherstufungen im Pflegegrad etc.

  • Personen, die in stationären Einrichtungen für Menschen mit geistiger oder psychischer Behinderung wohnen, gepflegt, beschäftigt oder betreut werden oder dort tätig sind. 

    Nachweis: Personalausweis oder ein anderer Lichtbildausweis + Bescheinigung der Einrichtung bzw. des Unternehmens (PDF)

  • Personen, die im Rahmen ambulanter Eingliederungshilfedienste oder Pflegedienste regelmäßig geistig oder psychisch behinderte oder demente Menschen behandeln, betreuen oder pflegen. 

    Nachweis: Personalausweis oder ein anderer Lichtbildausweis + Bescheinigung der Einrichtung bzw. des Unternehmens (PDF) 


  • Personen, die regelmäßig Schutzimpfungen gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 durchführen

  • Personen, die in medizinischen Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind:
    - SARS-CoV-2-Testzentren sowie Personal, das Abstriche nimmt (z.B. auch in Apotheken)
    - Blut- und Plasmaspendedienste
    - Ärzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem unmittelbarem Patientenkontakt
    - Krankenhaus- und Praxispersonal 
    - Personal der Rehabilitationseinrichtungen
    - Reinigungspersonal in Kliniken und Praxen
    - Hebammen und Geburtshelfer
    - Mitarbeitende der Einsatzdienste von Hausnotrufanbietern
    - Personal der forensischen Psychiatrie sowie in medizinischen Bereichen der Justizvollzugsanstalten
    - Personal in der stationären Suchtbehandlung bzw. -rehabilitation
    - Personen, die im Bestattungswesen Kontakt zu SARS-CoV-2 infizierten Leichnamen haben
    - Personal in den Begutachtungsstellen des Sozialmedizinischen Dienstes der DRV BW
    Umfasst sind jeweils auch Auszubildende und Studierende mit unmittelbarem Patientenkontakt. 

    Nachweis: Personalausweis oder ein anderer Lichtbildausweis + Bescheinigung der Einrichtung bzw. des Unternehmens (PDF)

  • Polizei- und Ordnungskräfte, die in Ausübung ihrer Tätigkeit zur Sicherstellung der öffentlichen Ordnung, insbesondere bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind, sowie Soldatinnen und Soldaten, die bei Einsätzen im Ausland einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind. 

    Nachweis: Personalausweis oder ein anderer Lichtbildausweis + Bescheinigung der Behörde (PDF)

  • Personen, die im öffentlichen Gesundheitsdienst oder in besonders relevanter Position zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur tätig sind. 

    Nachweis: Personalausweis oder ein anderer Lichtbildausweis + Bescheinigung der Einrichtung bzw. des Unternehmens (PDF)

  • Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege, hauptamtlich in Einrichtungen und aufsuchenden Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe und als Schullehrkräfte/Mitarbeitende an Schulen (Grund-, Werkreal-, Haupt- und Realschulen, Gymnasien, SBBZ, berufliche Schulen, Grundschulförderklassen sowie Schulkindergärten) mit unmittelbarem Kontakt zu Kindern und Jugendlichen/Schülerinnen und Schülern sowie weiteren zu betreuenden Personen tätig sind, sowie die Auszubildenden und Studierenden, die im Rahmen der Ausbildung in entsprechenden Einrichtungen tätig sind. 

    Hierzu zählen neben den dort lehrenden bzw. erziehenden Personen beispielsweise auch: 
    - Weiteres Schulpersonal (z. B. Hausmeister)
    - Sozialpädagoginnen und -pädagogen
    - Aufsuchendes Personal der öffentlichen Jugendhilfe (z.B. auch im Jugendamt)
    - Schul- und Kitabegleiterinnen und -begleiter
    - Beschäftigte der Heilpädagogische Dienste und Interdisziplinären Frühförderstellen
    - Hochschullehrerinnen und -lehrer, die im Rahmen der schulpraktischen Ausbildung an oben genannten Schulen tätig sind

    Nachweis: Personalausweis oder ein anderer Lichtbildausweis + Bescheinigung der Einrichtung bzw. des Unternehmens (PDF)

  • Personen, die in Obdachlosenunterkünften oder Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Asylbewerbern, vollziehbar Ausreisepflichtigen, Flüchtlingen und Spätaussiedlern untergebracht oder tätig sind. 

    Nachweis: Personalausweis oder ein anderer Lichtbildausweis + Bescheinigung der Einrichtung (PDF)

  • Personen, die im Rahmen der nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne des § 45a des Elften Buches Sozialgesetzbuch regelmäßig bei älteren oder pflegebedürftigen Menschen tätig sind. 

    Nachweis: Personalausweis oder ein anderer Lichtbildausweis + Bescheinigung der Einrichtung bzw. des Unternehmens (PDF) 

  • Personen, die in Auslandsvertretungen der Bundesrepublik Deutschland oder für das Deutsche Archäologische Institut an Dienstorten mit unzureichender gesundheitlicher Versorgung tätig und infolgedessen einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind. 

    Nachweis: Personalausweis oder ein anderer Lichtbildausweis + Bescheinigung der Behörde (PDF) 

  • Personen, die im Ausland für deutsche politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland in den Bereichen Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen an Orten mit unzureichender gesundheitlicher Versorgung tätig und infolgedessen einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind. 

    Nachweis: Personalausweis oder ein anderer Lichtbildausweis + Bescheinigung der Behörde (PDF) 

Gruppe 3: Personen mit erhöhter Priorität

  • Personen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben. 

  • Personen, bei denen ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht:
    - Personen mit behandlungsfreien in Remission befindlichen Krebserkrankungen, wenn die Remissionsdauer mehr als fünf Jahre beträgt.
    - Personen mit Immundefizienz oder HIV-Infektion, Autoimmunerkrankungen oder rheumatologische Erkrankungen.Personen mit einer Herzinsuffizienz, Arrhythmie, einem Vorhofflimmern, einer koronaren Herzkrankheit oder arterieller Hypertonie.
    - Personen mit zerebrovaskulären Erkrankungen (Erkrankungen, welche die Blutgefäße des Gehirns betreffen), Apoplex (Schlaganfall) oder einer anderen chronischen neurologischen Erkrankung.
    - Personen mit Asthma bronchiale.
    - Personen mit chronisch entzündlicher Darmerkrankung.
    - Personen mit Diabetes mellitus (mit HbA1c < 58 mmol/mol oder < 7,5 Prozent).
    - Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 30).Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht 

  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von einer nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Person mit den oben genannten Kriterien. 

  • Personen, die Mitglieder von Verfassungsorganen sind oder in besonders relevanter Position in den Verfassungsorganen, in den Regierungen und Verwaltungen, bei der Bundeswehr, bei der Polizei, beim Zoll, bei der Feuerwehr, beim Katastrophenschutz einschließlich des Technischen Hilfswerks, in der Justiz und Rechtspflege, in den Auslandsvertretungen der Bundesrepublik Deutschland oder bei Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland tätig sind. 

  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit niedrigem Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere in Laboren, und Personal, das keine Patientinnen oder Patienten betreut. 

  • Personen mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen.

Weitere Informationen

Alle Informationen in den von der Landesregierung zusammengestellten FAQs zum Thema Impfungen sowie die detaillierte Liste aller derzeit Impfberechtigten finden Sie hier.

Die derzeit gültige Coronavirus-Impfverordnung können Sie hier einsehen.

Auf der Seite des Patientenservices finden Sie alles, was Sie über die Impfung wissen müssen und gelangen zur Terminbuchung. 

Auf der Homepage der Bundesregierung und auf der Corona-Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit finden Sie außerdem weitere aktuelle Informationen zur Corona-Impfung.

Anleitung für Impflinge der kv.digital GmbH

Leitfaden für Patientinnen und Patienten mit relevanten Fragen und Antworten (1,903 MiB) (barrierefreie Version) (452,2 KiB)

Ein Informationsfilm des Bundesministerium für Gesundheit verdeutlicht den Ablauf im Impfzentrum: