Hinweise für Geimpfte und Genesene: Berücksichtigung bei Personenobergrenzen und Nachweis der Impfung/Genesung

Personenobergrenzen bei den Öffnungsstufen

Aufgrund der weiterhin sinkenden Inzidenz unter 100 ist vielerorts der Eintritt in die Öffnungsstufe 1 möglich - auch im Landkreis Esslingen konnten bereits zum 28. Mai der Einzelhandel, die Gastronomie sowie Kultureinrichtungen ihre Türen öffnen – zumindest ein Stück weit. 
Aus diesem Anlass wird erneut auf die Regelungen bezüglich der Personenobergrenzen bei den Öffnungsstufen hingewiesen, im Rahmen derer auch Geimpfte und Genesene i.S.v. § 5 CoronaVO mitzuzählen sind. Die Ausnahmen nach § 8 Absätze 2 und 3 SchAusnahmV gelten ausweislich ihres Wortlauts nur für private Zusammenkünfte sowie ähnliche soziale Kontakte, vgl. Ausführungen zu § 21 in der Begründung zur 8. CoronaVO, S. 82. 

Nachweise für geimpfte und genesene Personen

Geimpfte und genesene Personen sind in der Regel von der Pflicht eines negativen Coronatests befreit, wenn sie einen entsprechenden Nachweis vorlegen.

Bezüglich der Nachweise für Genesene führt das Land Baden-Württemberg Folgendes aus: 
Es gibt bislang keinen speziellen „Genesenen-Ausweis“ oder eine spezielle Bescheinigung. Das Nachweisdokument muss als wichtigstes Kriterium erkennen lassen, dass die Infektion mittels PCR-Testung bestätigt wurde. Darüber hinaus muss zusätzlich zum Test-/Meldedatum klar ersichtlich sein, auf welche Person das Dokument ausgestellt wurde. Akzeptiert werden digitale Versionen sowie Papierversionen.

Als Nachweis für Genesene können folgende Dokumente genutzt werden:

  • PCR-Befund eines Labors, einer Ärztin/eines Arztes oder einer Teststelle bzw. eines Testzentrums 

  • ärztliches Attest (sofern dieses Angaben zu Testart (PCR) und Testdatum enthält) 

  • Absonderungsbescheinigung (sofern diese Angaben zu Testart (PCR) und Test-/Meldedatum enthält) 

  • weitere Bescheinigungen von Behörden (sofern diese Angaben zu Testart (PCR) und Test-/Meldedatum enthalten)

NICHT als Nachweisdokument für Genesene anerkannt werden beispielsweise:

  • ein Antigenschnelltestnachweis 

  • Absonderungsbescheinigungen, die keine Angaben zu Testart und/oder Test-/Meldedatum enthalten 

  • Antikörpernachweise 

  • Krankheitsatteste

Als Nachweis für eine vollständige Impfung können folgende Dokumente genutzt werden:

  • internationaler Impfausweis (gelbes Heft) „Internationale Bescheinigungen über Impfungen und Impfbuch“ 

  • weitere offiziell ausgestellte Impfbücher/Impfpässe/Impfausweise beispielsweise DDR-Impfpass oder ältere Versionen in anderen Farben 

  • Impfbescheinigung, die im Impfzentrum bzw. von der impfenden Stelle ausgestellt wurde (loses Blatt)

Ob der Nachweis immer mitgeführt werden muss, wird in der COVID-19-Schutzausnahmen-Ausnahmenverordnung (SchAusnahmV) nicht abschließend geregelt. Bis zur weiteren Klarstellung empfiehlt das Land, eine Kopie als Nachweis bzw. das Original mitzuführen. 

Weitere Informationen

FAQ zu Nachweisen für geimpfte und genesene Personen (Stand: 07. Mai 2021)