Corona-Verordnung ab 23. Februar 2022 - Rückkehr zur Warnstufe

Anpassung des Stufensystems - Warnstufe ab 23. Februar 2022

Das bisherige Stufensystem des Landes wird beibehalten. Allerdings werden die Grenzwerte vor dem Hintergrund der derzeit dominierenden Omikron-Variante angepasst und die Alarmstufe II entfällt.

  • Basisstufe: Zahlen und Grenzwerte der Warn- oder Alarmstufe werden landesweit nicht erreicht oder überschritten. 

  • Warnstufe: 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz erreicht oder überschreitet den Wert 4 oder ab 250 COVID-19-Patientinnen und -Patienten auf Intensivstationen 

  • Alarmstufe: 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz erreicht oder überschreitet den Wert 15 und ab 390 COVID-19-Patientinnen und -Patienten auf Intensivstationen

Ab Mittwoch, 23. Februar 2022 gilt wieder die Warnstufe und damit in vielen Lebensbereichen die 3G-Regel statt wie bisher 2G. Dazu zählen z.B. die Bereiche Gastronomie, Veranstaltungen oder Kultur, Freizeit, Messen, Bildung und körpernahe Dienstleistungen. In der Basisstufe sind in diesen Bereichen keine Zugangsbeschränkungen mehr vorgesehen, in der Alarmstufe würde hingegen wieder die 2G-Regel gelten.

Höhere Besucherzahlen bei Veranstaltungen

  • Basisstufe: keine Zugangsbeschränkungen 

  • Warnstufe: in geschlossenen Räumen höchstens 60 Prozent der Kapazität bei einer Personenobergrenze von 6.000 Besucherinnen und Besuchern, im Freien höchstens 75 Prozent bei einer maximalen Personenanzahl von 25.000 Besucherinnen und Besuchern 

  • Alarmstufe: in geschlossenen Räumen höchstens 50 Prozent der Kapazität bei einer Personenobergrenze von 2.000 Besucherinnen und Besuchern, im Freien höchstens 50 Prozent bei einer maximalen Personenzahl von 5.000 Besucherinnen und Besuchern

Anpassung der Kontaktbeschränkungen für nicht-immunisierte Personen

  • Basisstufe: keine Beschränkungen 

  • Warnstufe: ein Haushalt plus zehn Personen (Geimpfte, Genesene und Kinder bis 13 Jahre zählen nicht dazu) 

  • Alarmstufe: ein Haushalt plus fünf Personen (Geimpfte, Genesene und Kinder bis 13 Jahre zählen nicht dazu)

Weitere Öffnungsschritte und Regelungen

  • Clubs und Diskotheken: Unter folgenden Auflagen sind Öffnungen zulässig: In der Basisstufe gilt 3G, in der Warn- und Alarmstufe gilt, dass nur vollständig Geimpfte, Geboosterte und Genesene, die zudem zusätzlich einen tagesaktuellen, negativen Corona-Test vorweisen, eingelassen werden dürfen. Es gilt grundsätzlich die Maskenpflicht mit Ausnahme der Tanzfläche. 

  • Weitere Öffnungen: Angepasste Regelungen gelten auch für Saunen (Basisstufe: keine Beschränkungen; Warnstufe: 3G; Alarmstufe: 2G) und Dampfbäder (Basisstufe: 3G; Warn- und Alarmstufe: 2G).

  • Ausgangsbeschränkungen: Die lokalen Ausgangsbeschränkungen entfallen. 

  • Maskenpflicht: Die Maskenpflicht wird in geschlossenen öffentlichen Räumen und im ÖPNV grundsätzlich beibehalten. Personen ab 18 Jahren müssen in der Warn- und der Alarmstufe weiterhin eine FFP2- oder vergleichbare Maske tragen. Im Freien muss eine medizinische Maske getragen werden, wenn das Abstandsgebot nicht dauerhaft eingehalten werden kann.

Weitere Informationen

Corona-Verordnung ab 23. Februar 2022

Die Corona-Regeln auf einen Blick (PDF)

 Fragen und Antworten zur Corona-Verordnung 

Die Grafik des Landes Baden-Württemberg zeigt zwei Fastnachtsfiguren sowie die ab 23. Februar gültigen Regelungen.
Grafik: Land Baden-Württemberg