Corona-Regelungen nach Weihnachten

Was ändert sich ab 27. Dezember

  • Private Kontaktbeschränkungen:
    Für geimpfte und genesene Personen gilt: 10 Personen in Innenräumen, 50 Personen im Freien. Bei Treffen, an denen mindestens eine ungeimpfte Person teilnimmt, darf nur ein Haushalt mit zwei Personen aus einem weiteren Haushalt zusammenkommen. Paare, die nicht zusammen leben, zählen als ein Haushalt. Allgemein gilt: Kinder und Jugendliche bis einschließlich 13 Jahre werden unabhängig ihres Impfstatus nicht mitgezählt. 

  • FFP2-Maskenpflicht:
    Alle Personen ab 18 Jahren sollen in Innenräumen, in denen eine Maskenpflicht besteht eine FFP2 oder vergleichbare Maske tragen – beispielsweise KN95-/N95-/KF94-/KF95-Masken. 

  • Gastronomie:
    In der Alarmstufe II gilt eine Sperrstunde von 22:30 bis 5 Uhr. In der Nacht von Silvester auf Neujahr beginnt die Sperrstunde erst um 1 Uhr. Für private Zusammenkünfte in gastronomischen Betrieben gelten die Regelungen der privaten Kontaktbeschränkungen. 

  • Anpassung der Ausnahmen bei der 2G+ Regelung:
    Ausgenommen von einem zusätzlichen Test sind dann nur noch:
    - Personen, die vor nicht mehr als drei Monaten ihre vollständige Schutzimpfung abgeschlossen haben.
    - Genesene Personen, deren Infektion mit dem Coronavirus nicht länger als drei Monate zurückliegt.
    - Personen, die ihre Auffrischungsimpfung erhalten haben.
    - Personen, für die keine Empfehlung der Ständigen Impfkommission hinsichtlich einer Auffrischungsimpfung besteht – also insbesondere Kinder und Jugendliche mit vollständigem Impfschutz bis einschließlich 17 Jahre. 

  • Teilnehmerzahl bei Veranstaltungen:
    In der Alarmstufe II sind Veranstaltungen nur mit bis zu 50 Prozent Kapazität und maximal 500 Zuschauerinnen und Zuschauern bzw. Teilnehmenden vor Ort möglich. Das betrifft alle Sport-, Kultur-, Informations- und Vereinsveranstaltungen sowie Kongresse.

Die Corona-Verordnung gilt zunächst bis zum 24. Januar 2022, wird aber fortlaufend an das aktuelle Infektionsgeschehen angepasst.

Booster-Impfungen für Jugendliche

Der Bund hat am 22. Dezember die Linie Baden-Württembergs zum Boostern von Jugendlichen unter 18 Jahren bestätigt. Nun ermöglicht der Bund auch Auffrischimpfungen für Jugendliche. Demnach können ab sofort Jugendliche ab 12 Jahren auch mit staatlicher Rückendeckung in den Impfstützpunkten eine Booster-Impfung erhalten. Baden-Württembergs Gesundheitsminister Manne Lucha: „Ich freue mich, dass der Bund uns hierfür grünes Licht gegeben hat. Nach entsprechender ärztlicher Entscheidung können Jugendliche nun auch eine Auffrischimpfung erhalten. Dies ist gedeckt durch die grundsätzliche Zulassung des Impfstoffs durch die EMA. Angesichts der nahenden Omikron-Welle ist das ein wichtiger Schritt bei der Bekämpfung der Pandemie.“ 

Meldung des Sozialministeriums zum Boostern für Jugendliche

Weitere Informationen

Die Regelungen ab 27. Dezember auf einen Blick (PDF) 

Corona-Verordnung des Landes 

Fragen und Antworten zur Corona-Verordnung des Landes