Baden-Württemberg übernimmt die Bundesregelungen zum Infektionsschutz

Neue Corona-Verordnung für Baden-Württemberg

Mit der neuen ab 24. April gültigen Corona-Verordnung für Baden-Württemberg passt das Land die generellen Regelungen und die Notbremsen-Regelung an die bundeseinheitlichen Vorgaben des novellierten Infektionsschutzgesetzes des Bundes an. 

Die ab 24. April gültige Corona-Verordnung können Sie hier einsehen. 

Alle Maßnahmen für die jeweiligen Lebensbereiche auf einen Blick finden Sie hier. 

Eine Übersicht über die geschlossenen bzw. geöffneten Einrichtungen finden Sie hier. 

Einige grundlegende Regelungen im Detail:

  • Kontaktbeschränkungen: Treffen sind weiterhin mit den Angehörigen des eigenen Haushalts und einer weiteren nicht zum Haushalt gehörenden Personen möglich. 
    Allerdings Absenkung der Altersgrenze bei Ausnahmeregelungen für Kinder auf einschließlich 13 Jahre.

  • Ausgangsbeschränkungen: Die Ausgangsbeschränkung gilt nun von 22 Uhr (vorher 21 Uhr) bis 5 Uhr.
    Zusätzlich ist zwischen 22 Uhr und 24 Uhr im Freien allein ausgeübte körperliche Bewegung erlaubt. Dies gilt jedoch nicht für Sportstätten.

  • Bis zu einer 7-Tage-Inzidenz im jeweiligen Stadt- und Landkreis von bis zu 150 bleiben Click&Meet-Angebote im ansonsten geschlossenen Einzelhandel möglich.
    Voraussetzung ist ein durch eine offizielle Stelle durchgeführter negativer Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden sein darf und die Erhebung der Kontaktdaten des/der Kunden/Kundin.

  • Buchhandlungen dürfen unter den Auflagen für den Einzelhandel wieder öffnen und sind von der Notbremse ausgenommen.
  • Zoologische und botanische Gärten dürfen bei einer 7-Tage-Inzidenz im jeweiligen Stadt- oder Landkreis unter 100 unter den Voraussetzungen für Click&Meet geöffnet bleiben und wenn angemessene Schutz- und Hygienekonzepte eingehalten werden. Voraussetzung ist ein tagesaktueller (nicht älter als 24 Stunden) negativer Corona-Schnelltest, der durch eine offizielle Stelle durchgeführt wurde. 

  • Allgemeinbildende Schulen müssen ab einer 7-Tage-Inzidenz von über 100 im jeweiligen Stadt- oder Landkreis in den Wechselunterricht gehen.

    Allgemeinbildende Schulen müssen nun ab einer 7-Tage-Inzidenz von über 165 im jeweiligen Stadt- oder Landkreis in den Distanzunterricht gehen.
    Für die Klassenstufen 1 bis 7 wird weiterhin eine Notbetreuung angeboten.

  • Kitas, Kindergärten und Kindertagesbetreuungen dürfen ab einer 7-Tage-Inzidenz von über 165 im jeweiligen Stadt- oder Landkreis nur noch Notbetreuung anbieten. 

  • ÖPNV: Im öffentlichen Personennah- und oder Fernverkehr einschließlich der entgeltlichen oder geschäftsmäßigen Beförderung von Personen mit Kraftfahrzeugen samt Taxen und Schülerbeförderung besteht für Fahrgäste die Pflicht eine FFP2-/KN95-/N95-Maske zu tragen.

  • Um Friseur- und Fußpflegedienstleistungen wahrnehmen zu können, ist ein durch eine offizielle Stelle durchgeführter negativer Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden sein darf, erforderlich. Zusätzlich muss der/die Kunde/Kundin soweit es die Dienstleistung zulässt eine FFP2-/KN95-/N95-Makse tragen.
Die Grafik zeigt die Umsetzung der Bundesregelungen zum Infektionsschutz in Baden-Württemberg. Links sieht man eine Schülerin mit Maske.
Umsetzung der Bundesregelungen zum Infektionsschutz in Baden-Württemberg