Anpassung der Quarantäne- und Isolationsregelungen für kritische Infrastruktur

Mit einer Anpassung der Quarantäne- und Isolationsregelungen für Personal in der kritischen Infrastruktur zum 14. Februar 2022 soll die Aufgabenerfüllung auch trotz steigender Fallzahlen sichergestellt werden.

Um die Funktionsfähigkeit sicherzustellen, dürfen Betreiber der Kritischen Infrastrukturen (KRITIS), etwa Krankenhäuser und Trinkwasserversorger, ab 14. Februar 2022 absonderungspflichtiges Personal zum Zwecke des Arbeitseinsatzes aus der Quarantäne holen. Den Betreibern ist es damit möglich, Personen von der Quarantäne zu befreien, die nicht selbst infiziert sind, sondern die sich als enge Kontaktpersonen oder haushaltsangehörige Personen von Infizierten in Quarantäne befinden. Die Befreiung von der Absonderung ist nur zum Zweck des Arbeitseinsatzes möglich („Arbeitsquarantäne“). Sollte sich die Personalsituation in KRITIS-Betrieben weiter verschlechtern, könnten die Regeln zukünftig auch auf infizierte Personen ausgeweitet werden. 

Grundlage hierfür sind die zum 14. Februar 2022 geänderte Corona-Verordnung Absonderung und KRITIS-Verfahrensregelungen des Innenministeriums