Anpassung der Corona-Verordnung und Öffnungsschritte zum 9. Februar 2022

Mit der Corona-Verordnung ab 9. Februar 2022 sind Öffnungsschritte im Einzelhandel, für Großveranstaltungen und bei der Erfassung der Kontaktdaten möglich.

Aufhebung der 3G-Regelung im Einzelhandel in der Alarmstufe I

In der Alarmstufe I entfällt die 3G-Zutrittsbeschränkung im Einzelhandel, die FFP2-Maskenpflicht bleibt aber. 

Aufhebung der Erfassung von Kontaktdaten in vielen Bereichen

Die Vorgaben zur Datenerhebung durch Betreiberinnen und Betreiber bzw. Veranstalterinnen und Veranstalter werden weitestgehend aufgehoben. Ausgenommen hiervon sind vulnerable Einrichtungen wie Pflegeheime, Krankenhäuser sowie Clubs- und Diskotheken, wo ein höheres Infektionsrisiko besteht. In diesen Einrichtungen müssen die Kontaktdaten weiterhin erhoben werden. 

Außerdem empfiehlt die Landesregierung auch weiterhin ausdrücklich die Nutzung der Corona-Warn-App. 

In folgenden Bereichen müssen keine Kontaktdaten mehr erfasst werden: 

  • Veranstaltungen wie Theater-, Opern- und Konzertaufführungen, Filmvorführungen, Stadtführungen und Informations-, Betriebs-, Vereins- sowie Sportveranstaltungen und Kongresse 

  • Stadt- und Volksfeste 

  • Museen, Bibliotheken, Galerien, Gedenkstätten und andere Kultureinrichtungen 

  • Bei religiösen Veranstaltungen 

  • Beherbergungsbetriebe 

  • Gastronomie 

  • Bei externen Gästen in Mensen und Cafeterien 

  • Vergnügungsstätten wie Spielhallen, Casinos oder Wettbüros

  • Messen und Ausstellungen 

  • Freizeiteinrichtungen wie Freizeitparks, (Spaß-)Bäder, Thermen, Solarien, Zoos, Indoor-Spielplätze, Fitnessstudios, Saunen etc. 

  • Körpernahe Dienstleistungen 

  • Touristische Verkehre wie Ausflugsschifffahrten, Skilifte, Seilbahnen, Busreisen etc. 

  • Beim Sport in Sportstätten und Sportanlagen 

  • Außerschulische Bildung wie VHS-Kurse, Musik-, Kunst- und Jugendkunstschulen 

  • Bildungsangebote wie berufliche Ausbildung, Fahr-, Flug- und Bootsschulen, Sprach- und Integrationskurse 

  • Prostitutionsstätten

Mehr Zuschauerinnen und Zuschauer bei Veranstaltungen in Alarmstufe I zulässig

Bei öffentlichen Veranstaltungen wie Theater-, Opern- und Konzertaufführungen, Filmvorführungen, Stadtführungen und Informations-, Betriebs-, Vereins- sowie Sportveranstaltungen und Kongresse sind in der Alarmstufe I mehr Besucherinnen und Besucher zugelassen. 

Folgendes gilt:

  • In geschlossenen Räumen: 2G bei maximal 50 Prozent Auslastung, aber nicht mehr als 2.000 Zuschauerinnen und Zuschauer oder optional 2G+ bei maximal 50 Prozent Auslastung, aber nicht mehr als 4.000 Zuschauerinnen und Zuschauer. 

  • Im Freien: 2G bei maximal 50 Prozent Auslastung, aber maximal 5.000 Zuschauerinnen und Zuschauern oder optional 2G+ bei maximal 50 Prozent Auslastung, aber nicht mehr als 10.000 Zuschauerinnen und Zuschauern. 

  • Weiterhin müssen bei diesen Veranstaltungen bei mehr als 500 Zuschauerinnen und Zuschauern feste Sitz-/Stehplätze zugewiesen werden. Maximal zehn Prozent der Plätze dürfen Stehplätze sein. 

  • Volks- und Stadtfeste: 50 Prozent Auslastung aber maximal 5.000 Besucherinnen und Besuchern bei 2G, 50 Prozent Auslastung aber maximal 10.000 Besucherinnen und Besuchern bei 2G+

Weitere Informationen

Die Regelungen ab 9. Februar 2022 auf einen Blick 

Corona-Verordnung ab 9. Februar 2022

Die Grafik der Landesregierung BW zeigt die Corona-Regelungen ab 9. Februar.
Die Regelungen ab 9. Februar (Grafik: Landesregierung BW)