Anpassung der Corona-Teststrategie

Mit der Anpassung der Test-Verordnung sollen Testkapazitäten, insbesondere PCR-Tests, noch gezielter als bislang eingesetzt werden. 

Die Regelungen im Detail:

  • Anspruch auf PCR-Tests: 
    Der grundsätzliche Anspruch auf einen PCR-Test bleibt erhalten. Anspruch auf einen kostenlosen PCR-Test besteht jedoch nur bei Vorliegen eines positiven Antigen-Schnelltests. 

    Auch Kinder erhalten weiterhin Zugang zu PCR-Tests. 

  • Diagnose und Auswertung von PCR-Tests:
    Bei Diagnose und Auswertung der PCR-Tests werden Risikopatienten und Menschen in besonders gefährdeten Bereichen (Pflege, Eingliederungshilfe, häusliche Pflege) sowie in medizinischen Bereichen (Praxen, Krankenhaus, Pflege, Rettungsdienste) bevorzugt. 
    Wichtig: Auch diese Personengruppen benötigen einen positiven Antigen-Schnelltest, bevor sie den PCR-Test machen können. 

  • Rote Warnmeldung in der Corona-Warn-App:
    Wer einen roten Warnhinweis in der Corona-Warn-App hat, sollte zunächst mit einem Antigen-Test prüfen, ob eine Corona-Infektion vorliegt. Erst wenn das Ergebnis positiv ausfällt, kann es mit einem PCR-Test überprüft werden. 

  • Quarantäne/Isolierung vorzeitig beenden: 
    Für das Freitesten, also das vorzeitige Beenden einer Isolierung bzw. Quarantäne, ist ein Antigen-Schnelltest ausreichend.

Weitere Informationen

 Informationen des Bundesministeriums zur Corona-Test-Verordnung