Änderung der Corona-Verordnung zum 28. Oktober

Änderungen zum 28. Oktober 2021

2G-Optionsmodell:

Beim 2G-Optionsmodell entfällt in der Basisstufe auch die Maskenpflicht für Beschäftigte, wenn diese geimpft oder genesen sind und ihren Impf- oder Genesenennachweis freiwillig dem Arbeitgeber vorlegen. Jede Arbeitnehmerin und jeder Arbeitnehmer kann freiwillig entscheiden, ob sie oder er das tun möchte. Ein Fragerecht des Arbeitgebers besteht dazu nicht. Immunisierte Beschäftigte haben jedoch keinen Anspruch darauf, die Maske absetzen zu dürfen – die Entscheidung trifft letztlich der Arbeitgeber.

Sollte die Warnstufe ausgerufen werden, ist das 2G-Optionsmodell nicht mehr möglich. 

Regelungen für Weihnachtsmärkte:

In die neue Verordnung hat die Landesregierung nun eine Sonderregelung für Weihnachtsmärkte aufgenommen. Grundsätzlich gilt auf Weihnachtsmärkten die Maskenpflicht und die Kontaktdatenerfassung. 

  • Im Rahmen von Weihnachtsmärkten sind der Verkauf von Speisen und Getränken zum sofortigen Verzehr und weitere Angebote, die zum Verweilen einladen erlaubt.
    In der Basis- und Warnstufe gilt dabei 3G. Ein negativer Antigen-Schnelltest ist hierbei für nicht geimpfte oder genesene Personen ausreichend.
    In der Alarmstufe gilt 2G mit den entsprechenden Ausnahmen. 

  • Für den Besuch von Verkaufsständen, die ausschließlich Waren und Lebensmittel anbieten, die nicht zum sofortigen Verzehr gedacht sind, ist ein Impf-, Genesenen- oder Testnachweis (3G/2G) nicht erforderlich. 

  • Der Veranstalter hat die Gesamtverantwortung für die Organisation zu übernehmen. Im Falle von 3G bzw. 2G muss er ein Hygienekonzept erstellen und die Kontaktdaten der Besucherinnen und Besucher erfassen.

Weitere Informationen

 Corona-Verordnung des Landes in der ab 28. Oktober 2021 gültigen Fassung (PDF) 

Informationen des Landes Baden-Württemberg zur Corona-Verordnung

Pressemitteilung des Landes Baden-Württemberg zur Änderung der Corona-Verordnung

Alle Regelungen der neuen Corona-Verordnung auf einen Blick