Neue Corona-Verordnung

Die Landesregierung hat die sechste Anpassung der Corona-Verordnung beschlossen.

Die Landesregierung hat am 23. April 2020 die sechste Anpassung der Corona-Verordnung beschlossen. Darin ist unter anderem das verpflichtende Tragen einer nicht-medizinischen Alltagsmaske oder einer vergleichbaren Mund-Nasen-Bedeckung im Öffentlichen Personennahverkehr sowie in den Verkaufsräumen von Ladengeschäften geregelt. Die neue Regelung gilt ab dem kommenden Montag, 27. April 2020.

Maskenpflicht im Personenverkehr und beim Einkaufen ab 27. April 2020
Im Detail regelt die jüngste Anpassung der Corona-Verordnung des Landes, dass Personen ab dem vollendeten sechsten Lebensjahr zum Schutz anderer Personen vor einer Verbreitung des SARS-CoV-2-Virus künftig verpflichtet sind:
- im öffentlichen Personennahverkehr,
- an Bahn- und Bussteigen sowie
- in den Verkaufsräumen von Ladengeschäften und allgemein in Einkaufszentren
eine sogenannte „Alltagsmaske“ zu tragen. Damit sind nicht-medizinische Masken oder eine vergleichbare Bedeckung von Mund und Nase, etwa durch einen Schal oder ein Tuch, gemeint.

Diese Pflicht gilt nicht, wenn das Tragen einer „Alltagsmaske“ aus medizinischen oder sonstigen zwingenden Gründen nicht zumutbar ist (wie beispielsweise bei einer Asthma-Erkrankung) oder wenn das Tragen einer Maske bedingt durch eine Behinderung nicht möglich ist. Ferner gilt die Maskenpflicht nicht, wenn andere, mindestens gleichwertige bauliche Schutzmaßnahmen (z.B. frontal und seitlich angebrachte Plexiglasscheiben für Kassiererinnen und Kassier) bestehen.

Erweiterte Notbetreuung
Ab Montag, 27. April 2020 gelten in Baden-Württemberg neue Regelungen bezüglich der Notbetreuung. Nähere Informationen, wie die Notbetreuung in Plochingen aussieht, finden Sie hier.

Die ab dem 27. April gültige Fassung der Corona-Verordnung finden Sie hier (79 KiB) (nicht mehr aktuell).