Theater und Kino

Auch Theater- und Filmfreunde werden in Plochingen fündig: die Theatervorstellungen in der Stadthalle, die vom Kulturamt veranstaltet werden, können sowohl im Abo als auch einzeln besucht werden und das Plochinger Kino „Union-Theater“ zeigt neben den aktuellen Filmen auch besondere Filme abseits der Kassenhits.

Theater in Plochingen

Das neue Theaterprogramm lockt wieder mit einem bunten Mix aus unterhaltsamer Komödie, anspruchsvollem Schauspiel und mitreißendem Musiktheater in die Plochinger Stadthalle. Informieren Sie sich über die neue Theatersaison.

Theaterprogramm 2020 / 2021

„Die Therapie“ am Montag, 28. September 2020

„Die Therapie“ am Montag, 28. September 2020, 1. Vorstellung: 17 Uhr, 2. Vorstellung: 20:30 Uhr

Psychothriller von Sebastian Fitzek- Gastspiel der Berliner Kriminaltheater 

Josy, die 12-jährige Tochter des bekannten Psychiaters Viktor Larenz, verschwindet unter mysteriösen Umständen spurlos. Es gibt keine Zeugen, eine Leiche wurde nie gefunden. Jahre später wird Viktor von einer Zeitschrift um ein Interview gebeten. Er zieht sich auf eine einsame Insel zurück, in der Hoffnung, dort endlich wieder zu sich finden und sich der Geschichte endgültig stellen zu können. Unerwartet bekommt er Besuch von der jungen Autorin Anna Spiegel, die unter Wahnvorstellungen leidet und ihn bittet, sie zu therapieren. Sie behauptet, Visionen von einem Mädchen zu haben, das spurlos verschwunden sei. In ihren Schilderungen gibt es deutliche Parallelen zu Josy. Haben ihre Halluzinationen etwas mit dem Verschwinden des Mädchens zu tun? Nach langem Zögern beginnt Viktor die Therapie mit Anna. Doch was er damit in Gang bringt, übertrifft seine schlimmsten Alpträume…

Der Psychothriller „Die Therapie“ ist der Debütroman des Schriftstellers Sebastian Fitzek aus dem Jahr 2006. Die Idee für seinen Roman kam ihm beim Aufenthalt im Wartezimmer einer Arztpraxis. Seine Freundin erschien auch nach einer halben Stunde nicht mehr aus dem Behandlungszimmer und Fitzek stellte sich dabei die Frage, was wohl geschehen würde, wenn sie gar nicht mehr auftauchen würde und sowohl der Arzt, als auch die Sprechstundengehilfinnen und die anderen Patienten würden behaupten, sie wäre gar nicht hier gewesen.

„Geisterstunde im Chelsea Hotel“ am Donnerstag, 22. Oktober 2020

„Geisterstunde im Chelsea Hotel“ am Donnerstag, 22. Oktober 2020, 1. Vorstellung: 17 Uhr, 2. Vorstellung: 20 Uhr

Inszeniertes Konzert von Heiner Kondschak - Gastspiel des Landestheaters Tübingen

Das Chelsea Hotel in New York war seit den 1960er Jahren Zufluchtsort und Heimat für die wichtigsten Künstler ihrer Zeit – für Schriftsteller wie Jack Kerouac und Arthur Miller, Maler wie Salvador Dalí und Andy Warhol oder Musiker wie Bob Dylan, Joni Mitchell, Leonard Cohen, Bob Marley und Tom Waits. Heute ist das legendäre Künstlerhotel zwecks Umbaus zu einem luxuriösen Apartmenthotel für die Schönen und Reichen dieser Welt geschlossen. Doch der Immobilienhai hat die Rechnung ohne die rebellischen Geister der Vergangenheit gemacht, die im „Chelsea“ immer noch ganz lebendig sind. Mit ihnen verbündet sich die Sängerin Patti Smith und inszeniert zur Geisterstunde eine musikalische Instandbesetzung des Hotels. Die Grandmother des Punk gründet eine Band aus ehemaligen Gästen des „Chelsea“ für ein einmaliges Konzert. Auf dem Programm stehen u.a. „Woodstock”, „Dance me to the end of love”, „No woman no cry”, „Cold cold ground” und „Because the night”.

Heiner Kondschak ist Autor, Regisseur, Schauspieler und musikalisches Multi-talent. Mit großem Erfolg inszenierte er musikalische Biographien für das Theater u.a. über Rio Reiser, John Lennon, Bob Dylan (2012 in Plochingen), Pete Seeger (2017 in Plochingen) und die Mitglieder des legendären Club 27 (2015 in Plochingen).

„Fahrenheit 451“ am Freitag, 04. Dezember 2020

„Fahrenheit 451“ am Freitag, 04. Dezember 2020, 1. Vorstellung: 17 Uhr, 2. Vorstellung: 20 Uhr

Schauspiel nach dem Roman von Ray Bradbury - Gastspiel der Burghofbühne Dinslaken

451 Grad Fahrenheit – das ist die Temperatur, bei der Papier anfängt zu brennen. Der Feuerwehrmann Guy Montag kennt die Zahl gut, denn in Ray Bradburys Zukunftsvision wird die Feuerwehr nicht mehr zum Löschen von Bränden eingesetzt, sondern um Feuer zu legen. Sie richtet ihre Flammenwerfer gegen die letzten Zeugnisse der Vergangenheit aus Papier, die Bücher. Das System will es so, denn es propagiert: Kunst ist Gewalt, Wissen ist Gefahr und beides muss vernichtet werden. Durch die Begegnung Montags mit der jungen Frau Clarisse, die ihm von einer anderen, besseren Welt berichtet, wachsen Zweifel in ihm: Was macht die Menschen wirklich glücklich? Und warum sind Bücher überhaupt gefährlich? Gibt es ein Denken neben der vorgegebenen Linie der Regierung? Montag will nicht mehr vergessen. Gemeinsam mit Gleichgesinnten beginnt er im Verborgenen zu lesen und Widerstand zu leisten.

Ray Bradbury hat mit „Fahrenheit 451“ einen modernen Klassiker geschrieben. Er beschreibt eine hochtechnisierte Gesellschaft, in der Bücher, Literatur und Philosophie systematisch ausgerottet werden, weil selbstständiges Denken die Gesellschaft destabilisieren würde. Doch was passiert mit dieser Welt, wenn wir alle Gedanken, die schon einmal formuliert wurden, aufgeben und uns nur noch massenmedial einlullen lassen? Ein zeitloses Plädoyer für das Erinnern und das Denken!

„Mr. President First“ am Freitag, 15. Januar 2021

„Mr. President First“ am Freitag, 15. Januar 2021, 1. Vorstellung: 17 Uhr, 2. Vorstellung: 20 Uhr

Schauspiel von Stefan Zimmermann - Gastspiel der a.gon München mit Volkert Martens, Katharina Pütter u.a.

Ein Milliardär gründet eine neue Partei und macht den einflussreichen Fernsehstar Edward Tishler zu ihrem Präsident-schaftskandidaten. Geschickt nutzt man die moderne Vielfalt der Medienkanäle, Tishlers Umfragewerte schnellen in die Höhe, die Partei feiert ihn. Als Tishler jedoch beginnt, seine streng vorgegebene Rolle zu verlassen, wendet sich das Blatt zugunsten des politischen Gegners. Schlimmer noch: Tishlers Freundin Emely trennt sich von ihm und wird zur Kandidatin der Gegenpartei. Während Tishler mehr und mehr an Werten und Zielen seiner Partei zu zweifeln beginnt, zeigt die von der Presse auf Schritt und Tritt begleitete Emely großes Potential und steigt in der Wählergunst. Tishler hingegen wird vom Verführer zum Verführten. Seine Lage scheint zunehmend ausweglos, zumal er ins Visier dunkler Mächte gerät. Während einer TV-Reality-Show kommt es vor einem Millionenpublikum zu einem unerwarteten Zusammentreffen zwischen Edward und Emely…

Man muss nicht lange suchen, um die Steilvorlage für dieses Boulevardstück zu entdecken. Bei allem Dialogwitz, aller Situationskomik geht es hier nicht um simples Trump-Bashing, sondern um die Frage, wie sich die Spielregeln der politischen Willensbildung und auch -manipulation in Zeiten noch nie dagewesener Medienvielfalt verändern. Eine ebenso spannende wie unterhaltsame Auseinandersetzung mit dem Populismus.

„Sophie Scholl – Die letzten Tage“ am Mittwoch, 03. März 2021

„Sophie Scholl – Die letzten Tage“ am Mittwoch, 03. März 2021, 1. Vorstellung: 17 Uhr, 2. Vorstellung: 20 Uhr

Schauspiel nach dem Drehbuch von Fred Breinersdorfer - Gastspiel der Landesbühne Rheinland-Pfalz mit Joanna Semmelrogge und Claude-Oliver Rudolph 

Mitten zur Zeit des dritten Reiches formiert sich eine studentische Widerstandsgruppe – Die Weiße Rose – die zum Aufstand gegen die Nazi-Diktatur aufruft. Der innere Kreis, bestehend aus den beiden Geschwistern Hans und Sophie Scholl, Alexander Schmorell, Christoph Probst, Willi Graf sowie dem Universitätsprofessor Kurt Huber, druckt dafür in einem Raum auf einer alten Matritzenmaschine Flugblätter, die per Post verschickt werden. Als plötzlich aufgrund des fortschreitenden Krieges keine Briefumschläge zu bekommen sind, kommen die Geschwister auf eine mutige aber gefährliche Idee…

Im Jahr 2021 wäre Sophie Scholl 100 Jahre alt geworden. Die Landesbühne zeigt das packende Theaterstück nach dem Drehbuch von Fred Breinersdorfer, dass 2005 mit Julia Jentsch in der Hauptrolle international ausgezeichnet wurde. Das Stück orientiert sich an den original Verhörprotokollen von Hans und Sophie Scholl. Ein erschütterndes Zeitdokument, das zeigt, zu welchem Widerstand junge Menschen fähig sein können. Gegen die schweigende Masse, für die Freiheit der Gedanken. Spannend bis zur letzten Sekunde und top aktuell.

Flyer Theaterprogramm 2020 / 2021 (2,839 MiB)

Die Stücke werden ohne Pause durchgespielt, eine Pausenbewirtung findet nicht statt und auch die Garderobe ist nicht in Betrieb.

Es dürfen nur Personen die Räumlichkeiten der Stadthalle Plochingen betreten, die innerhalb der letzten 14 Tage vor der jeweiligen Veranstaltung keinen Kontakt mit einer COVID 19-infizierten Person gehabt haben und die am Tag der Veranstaltung frei von Symptomen eines Atemweginfektes oder erhöhter Temperatur sind.

Es ist Pflicht, in sämtlichen Räumen in der Stadthalle, auf den Treppen und in den sanitären Anlagen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Am Sitzplatz kann diese während der Veranstaltung abgenommen werden. (Diese Pflicht gilt nicht, wenn dies aus medizinischen Gründen unzumutbar ist oder es behinderungsbedingt nicht möglich ist. Hier bitten wir nach Möglichkeit um das Tragen eines „Face-Shields“.)

Preise Einzelkarten
Kategorie A Reihe 1 - 7 und Galerie 24,- € / ermäßigt 15,-
Kategorie B Reihe 8 - 14 22,- € / ermäßigt 14,-
Kategorie C Reihe 15 - 17 20,- € / ermäßigt 13,-
Schulklassen ab 20 Schülern nur in Kat. B + C 10,- € pro Person
Ermäßigung für Schüler, Studenten und Schwerbehinderte.

Kartenreservierungen über die PlochingenInfo (Tel. 07153 / 7005-250, Mail tourismus@plochingen.de) möglich.

Für weitere Informationen können Sie sich an das Kulturamt der Stadt Plochingen wenden.

Theater-Abonnement

Abonnementspreise
Kategorie A Reihe 1 - 7 und Galerie 84,- €
Kategorie B Reihe 8 - 14 78,- €
Kategorie C Reihe 15 - 17 72,- €
Abo ermäßigt (Schüler, Studenten und Schwerbehinderte) 55,- €

Veranstaltungsort
Stadthalle Plochingen, Hermannstraße 25, 73207 Plochingen

Ihr Vorteil
Sie haben einen festen Sitzplatz während der ganzen Saison.
Der Preis ist gegenüber den Einzelkarten reduziert.
Das Abonnement verlängert sich von Jahr zu Jahr automatisch.
Die Abonnementkarten sind übertragbar.

Bedingungen
Das Abonnement kann nur schriftlich gekündigt werden - Kündigungen richten Sie bitte an das Kulturamt der Stadt Plochingen.
Eine Lösung des Abonnements während der Spielzeit ist nicht möglich.
Für versäumte Vorstellungen kann kein Ersatz geleistet werden.
Verschiebungen oder Änderungen des Spielplans sind vorbehalten.

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Plochinger Kino "Union-Theater"

Bereits seit 1938 gibt es das Plochinger Kino „Union-Theater“, das schon mehrfach unter die Top 10 der beliebtesten Kinos in Deutschland gewählt wurde. Neben dem aktuellen Filmprogramm finden im Kinosaal immer wieder auch besondere Veranstaltungen statt. Weitere Informationen und das aktuelle Kinoprogramm finden Sie unter: www.kino-plochingen.de

Ihre Ansprechpartner

Frau Susanne Martin

Kultur und Tourismus, PlochingenInfo, Veranstaltungen, Theater

Sachgebietsleitung

Marktstr. 36
73207 Plochingen
Telefon 07153 / 7005-251
Fax 07153 / 7005-253
Gebäude: PlochingenInfo
Frau Marion Müller

Kultur und Tourismus, PlochingenInfo, Veranstaltungen, Theater

Sachbearbeitung

Marktstr. 36
73207 Plochingen
Telefon 07153 / 7005-252
Fax 07153 / 7005-253
Gebäude: PlochingenInfo